Eiffelturm

Diese Figur wird am Ende mit Hilfe des Mundes aufgespannt und sieht dann dem echten Eiffelturm ziemlich ähnlich. Rauhe Schnüre sind hier etwas besser geeignet als glatte (Quelle: Lothar Walschik).

Bitte zum zweiten Bild den Copyright-Hinweis beachten!

  1. Grundstellung 2 auf Daumen und kleinen Fingern.
    (Dies erreicht man elegant, in dem man die Schnur über beide Hände hängt. Die Arme schräg nach unten vom Körper weg strecken, Handflächen nach außen. Nun die Hände einzeln nach oben drehen (Handflächen zeigen gegeneinander, Finger nach oben), dabei richten sich jeweils die mittleren Finger zwischen den Schnüren zwischen beiden Händen auf. Resultat: Die Schnüre kommen auf jeder Hand zwischen kleinem und Ringfinger sowie zwischen Daumen und Zeigefinger hervor. Außerdem liegt auf jeder Handfläche eine Schlaufe.)
  2. Alle Finger der rechten Hand gehen von unten unter die Schlaufe auf der linken Handfläche und ziehen diese Schlaufe auf den rechten Handrücken.
  3. Alle Finger der linken Hand gehen von unten unter die Schlaufe auf der rechten Handfläche und ziehen diese Schlaufe auf den linken Handrücken.
  4. Die Schlaufen auf den kleinen Fingern und Daumen sind verdreht. Das wird nun behoben:
  5. Die kleinen Finger beugen sich nach hinten, drehen sich unter den eigenen Schlaufen hindurch wieder nach vorne und richten sich auf.
  6. Dasselbe für die Daumen, wobei man die Zeigefinger zu Hilfe nehmen kann. (Wenn die Finger nicht gelenkig genug sind für diese Drehungen, kann man die Schlaufen auch von Hand entdrillen)
  7. Von den Handgelenken gehen Schnüre aus, die vorne und hinten jeweils ein X bilden. Die vordere Kleinfingerschnur und die hintere Daumenschnur laufen oben parallel.
  8. Man zieht nun die Schlaufen auf die Daumen- und Kleinfinger-Spitzen und bringt die parallelen Schnüre dicht zusammen. Die Daumen- und Kleinfinger-Spitzen jeder Hand werden fest zusammengepresst und halten so die Schnüre, damit diese nicht nach oben wegrutschen können. Eiffelturm
  9. Man fasst die Mitte der beiden parallelen Schnüre fest mit dem Mund und zieht die Schnüre nach oben.
  10. Beide Hände bilden nun Fäuste, wobei die drei mittleren Finger jeweils zwischen die vormals parallelen Schnüre nach unten gehen. Dabei bilden sich um die Daumen und kleinen Finger Schlaufen - die späteren Füße.
  11. Die Handflächen zeigen nach unten. Dabei rutschen die Schlaufen von den Handrücken und bilden den unteren Kranz des Turms.
  12. Die Finger strecken und ein bischen auseinander ziehen, wobei die Daumen und Kleinfinger die vier Füße des Turms halten.
Leider habe ich momentan nur das unscharfe Bild einer Variation des Eiffelturms (ohne den unteren Kranz), die nicht ganz so effektvoll aussieht, wie die richtige Figur. Sorry, aber so bekommt man zumindest einen Eindruck, wie es am Ende aussehen kann.

Eiffelturm Diese Figur kann man auch anders beginnen (so ist es etwas einfacher):

  1. Grundstellung 1.
  2. Die Schnur jeweils einmal um den Daumen und den kleinen Finger einer Hand schlingen.
  3. Mit den entsprechenden Fingern der anderen Hand von unten in diese Schlaufen gehen und zur anderen Hand hin ziehen.
  4. Nun gibt es sechs parallele Schnüre, vier außen und zwei innen.
  5. Die zwei inneren Schnüre mit den Zähnen in der Mitte packen.
  6. Alles weitere wie ab 9. oben.
  7. Dann übernehmen die Zeigefinger die Kleinfingerschlaufen.


Fadenspiele-Index


© Copyright 2005 Mario Hilgemeier
(Please take note: This page is subject to strict copyright)
(Bitte beachten: Diese Seite fällt unter striktes Copyright)

email | home