Makrele

Diese Figur habe ich zuerst von einem Jungen der Fadenspielgruppe des Leibniz-Gymnasiums Bad Schwartau gelernt (auf der Eröffnungsveranstaltung der Fadenspielausstellung im Bremer Überseeemuseum am 8. Mai 2005).

Makrele

  1. Anfang A
  2. Man dreht die Zeigefinger über die hinteren "X" (gekreuzten Schnüre) von oben in die Kleinfinger-Schlaufen, unter dem "X" hindurch und richtet die Zeigefinger vor den Daumen wieder auf.
  3. Nach dieser Drehung liegen jeweils zwei Schlaufen auf den Zeigefingern und eine Innenhand-Schnur quer auf jeder Handfläche.
  4. Jeder Daumen geht von unten unter die Innenhand-Schnur seiner Hand und zieht die Schnur auf den Daumen.
  5. Navaho-Sprung über beide Daumen mit der vorderen, quer laufenden Daumenschnur.
  6. Die Schlaufen der kleinen Finger loslassen.
  7. Es gibt nun eine oben quer laufende Schnur und ein "X" (gekreuzte Schnüre) in der Mitte der Figur. Gleich wird die obere Schnur dieses "X" wichtig, die von links unten nach rechts oben verläuft. (Falls diese Schnur unten liegt, wurde versehentlich Anfang B gemacht - die Figur funktioniert aber trotzdem.)
  8. Der linke kleine Finger geht von unten in die untere, große Zeifingerschlaufe, über das linke untere Bein des "X", nach unten in das untere Dreieck des "X", und zieht diese Schnur als Schlaufe auf den kleinen Finger.
  9. Der rechte kleine Finger geht von unten in die untere, große Zeifingerschlaufe, rechts von dem übriggebliebenen "Bein" des "X" über die quer laufende Schnur nach unten in das Dreieck nahe dem rechten Daumen und zieht diese quer laufende Schnur als Schlaufe auf den kleinen Finger.
  10. Die Zeigefinger lassen los.
  11. Vorsichtig die Figur spannen.

Auf der rechten Hand sind nun die Schwanzflossen, auf der linken Hand das Maul. Bewegt man linken Daumen und Kleinfinger aufeinander zu, schnappt die Makrele mit dem Maul.
In einer anderen Sichtweise der Figur stellt das "Dreieck" vor der rechten Hand den Kopf dar und die beiden Schlaufen auf der linken Hand die beweglichen Schwanzflossen.


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© Copyright 2005 Mario Hilgemeier
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