Geheime Forschungen im Pyramiden-Gelände

Auszüge aus dem Buch von Rico Paganini und Armin Risi, Die Giza-Mauer und der Kampf um das Vermächtnis der alten Hochkulturen, Govinda-Verlag, Neuhausen/Jestetten 2005, ISBN 3-906347-73-7

Die Autoren vertreten die Ansicht, dass es eine oder mehrere alte Hochkulturen gegeben hat, von denen die Megalith-Bauwerke stammen. Zu den Megalith-Bauwerken gehören neben den Pyramiden auch unterirdische Anlagen in Ägypten. In anderen Erdteilen kommen noch Anlagen dazu auf der Osterinsel, in Sacsayhuaman, Machu Picchu, Cusco, Ollantaytambo (Peru), Puma Punku (Peru/Bolivien), San Augustin (Kolumbien), sowie Stonehenge (England) und Baalbek (Türkei).

Megalith bedeutet "großer Stein"; die Blöcke mit denen die Baumeister damals umgingen, waren bis zu 30 Tonnen schwer und perfekt glatt behauen, so dass nicht einmal eine Messerklinge zwischen die fugenlos aufeinandergesetzten Steine passte. Solche Gewichte sind selbst heute (2005) ein Transportproblem.

Die Forscher dokumentieren den Bau einer langen Mauer mit aufgesetztem Zaun um das gesamte Pyramiden-Gelände in Giza herum. Sie zeigen, dass es eine lange Geschichte der Pyramidenforschung gab und nennen viele Namen. Laut dem amerikanischen Seher Edward Cayce (sprich: Käissih) gibt es bei der Sphinx eine Halle der Aufzeichnungen, die uraltes Wissen der Menschheit enthalten soll.

Die Autoren argumentieren, dass gewisse Interessengruppen diesen Schatz heben und zum eigenen Vorteil ausnutzen wollen. Deshalb die Mauer, um ungebetene Zuschauer fernzuhalten.

Argumentationsfehler der Ägyptologen werden besprochen und als alternative Erklärung bieten die Forscher die Megalith-Kultur. Chephren habe weder die nach ihm benannte Pyramide erbaut, noch seine Nachfolger die beiden anderen Pyramiden.

Geologen sind mit den Historikern uneins über das Alter der Sphinx. Die Vewitterungsspuren an der Sphinx lassen auf ein sehr hohes Alter schließen. Aufgrund der Wassererosion an dem weichen Gestein muss sie viel älter als 4500 Jahre sein.

Die Wichtigkeit der komplexen, unterirdischen Anlagen werde laut Paganini und Risi ebenfalls vernachlässigt. Niemand wisse (oder sage) bis heute, wozu diese Anlagen wirklich gedient haben. Es gibt in den Kammern keine Inschriften wie bei den ägyptischen Tempeln. Das sind Anlagen, die in meinen Augen eher wie Räume für Maschinen denn Grabstätten wirken. Dies gilt besonders für die Anlage unter der Mykerinos-Pyramide oder das Osireion.

Zum Beispiel gibt es in Saqqara nahe der Unas-Pyramide den sogenannten "Persischen Schacht", der senkrecht 20 Meter tief führt. Der Schacht ist von etwa quadratischem Querschnitt (1,5 mal 1,4 Meter). Unten, in einer Kammer von 3 Meter Breite, 6 Meter Länge und 3 Meter Höhe befindet sich unter anderem ein glatt bearbeiteter Monolithblock aus rotem Granit. Dieser Block hat die Maße (Breite/Länge/Höhe in Metern): 2,5/4,3/1,25 und hat demnach ein Gewicht von rund 8 Tonnen.

Granit kommt in ganz Unterägypten nirgendwo vor, auch im Untergrund nicht. Durch den Schacht passt dieser Block schon mal nicht. Die über der Kammer gelegene Gesteinsschicht ist nachgewiesenermaßen niemals durchbrochen worden.

Wie kam der Stein in die Kammer? Niemand kann es erklären. Stattdessen wird der Öffentlichkeit der Zugang zu diesem und anderen merkwürdigen Bauwerken verweigert. Immerhin war es zur Zeit, als die Autoren recherchierten, noch nicht so, und es gibt eindrucksvolle Photos im Buch.

Ein weiterer Hinweis, dass es sich bei den Bauwerken in aller Welt um dieselbe "Technologie" handelt, sind die Nockensteine, die es sowohl in Peru, als auch an den Pyramiden gibt.

Auch die Geschichten um Gantenbrink, die Schächte in der Königskammer, und die Rolle von Ägyptens Oberarchäologen werden gut erzählt. Sowas findet man nicht in den Fernsehberichten.

Ein Buch, das es wert ist, dass man es sich mal anschaut. Man betrachte allein die Photos und lese die Bildunterschriften. Dann wird klar, dass in Giza etwas Seltsames vorgeht.


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