Parolen

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Parolen
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Einleitung

Parolen drücken auf ihre knappe Weise oft ungeliebte Wahrheiten aus, auch wenn sie aus rhetorischen Gründen notwendigerweise einseitig polarisierend wirken müssen; Parolen haben nun mal eine emotionale Ladung. Interessant ist, wie verschiedene Parolen - wörtlich genommen - fast genau gegensätzliche Aussagen machen, obwohl sie vermutlich aus derselben emotionalen Lage entstanden.

Durch die alphabetische Ordnung sind diese Parolen-Paare nicht leicht zu finden, aber es ist auch nicht wirklich schwer. Beispiel: "Keine Macht für niemand" und "Alle Macht den Räten". Solche (Schein-)Widersprüche - sofern sie aufgelöst werden - fördern eine differenziertere Denkweise.

Die Tatsache, dass eine Parole in der Liste erscheint, heißt noch lange nicht, dass ich diese Parole gut finde. Sie werden eventuell bloss als Negativ-Beispiele angeführt. Wie mit jeder Technologie, kann man mit Sprache Schaden anrichten aber auch Gutes tun.

Es liegt in der Natur der Sprache, zu unterscheiden. Manchmal führt das zu Trennung, Unterdrückung und Leid, manchmal zu Klarheit, Verständnis und Mitgefühl. Der Nutzer der Sprache hat die Wahl, wie er sie verwendet.

Parolen sind eine Grundlage der Beeinflussung von Menschen. Sie werden angenommen, wiederholt und geglaubt. Diese Sätze sind Programme; Gedanken, die in menschlichen Hirnen kreisen und im Denken immer wieder auftauchen. Außerdem sind sie ansteckend wie Viren oder Witze. Insofern jemand sich von seinem Denken leiten lässt (und wer tut das nicht oft?) manipulieren und bestimmen sie das Handeln. Man achte mal darauf, welche Gedanken einem selber häufig kommen und prüfe sie.

Diese Sammlung ist eine Spielerei von einem, der zu faul war, einen vernüftigen Essay zu schreiben. Ein bischen getragen von dem Eindruck, dass man die Wahrheit sowieso nicht in einem Satz oder einem Buch aufschreiben kann. Worte können aber Wegweiser sein. Soweit die lahme Entschuldigung. Woher die Parolen kommen, kann meistens leicht im Internet herausgefunden werden.

Hier gibt es nicht nur Parolen, sondern auch Thesen, Sprichwörter, Werbesprüche und Zitate, sowie Fragmente von Gebeten und Lyrik. Man nehme es als Fundus und Quelle oder als Anregung zum Nachdenken oder für eigene Kreationen.


Parolen

Empfohlene Methoden des Herangehens:

Die alphabetische Liste (Hinweis: Die Nummerierung ändert sich mit jeder neuen Version):

  1. Achte auf die Zwischentöne und Zwischenräume
  2. Ah Kah Wee nee
  3. Akzeptiere deine Freiheit und sei frei!
  4. Alle denken nur an sich, bloß ich denk' an mich
  5. Alle Macht den Räten
  6. Alle Macht geht vom Volke aus
  7. Alle Menschen sind gleich, aber manche sind gleicher als andere
  8. Alle Räder stehen still, wenn der Arbeiter es will
  9. Alles an seinen Platz
  10. Alles fließt
  11. Alles Gute kommt von oben
  12. Alles hängt mit allem zusammen
  13. Alles hat seine Zeit
  14. Alles ist eitel
  15. Alles ist möglich
  16. Alles ist relativ
  17. Alles ist schon mal dagewesen
  18. Alles ist wahr. Auch falsche Dinge? Sogar falsche Dinge sind wahr. Wie kann das sein? Weiß nicht, Mann! ich hab's nicht gemacht.
  19. Alles oder nichts
  20. Alles sollte so einfach wie möglich gemacht werden, aber nicht einfacher
  21. Alles wird gut
  22. Alles Wissen kommt zeitlos, aber es auszudrücken erfordert Zeit
  23. Alle Wege führen nach Rom
  24. Alle wollen nur das Eine: etwas Anderes
  25. Alter vor Schönheit
  26. Am Anfang war das Wort
  27. Am klügsten sind die, die sich einen Gefährten suchen, mit dem sie gemeinsam die lange Reise durch die Zeit antreten
  28. An einer weißen Wolke ist nichts Böses
  29. Anarchie ist machbar, Frau Nachbar
  30. Anarchie ist nicht Chaos, sondern Ordnung ohne Herrschaft
  31. April, April
  32. April - macht was er will
  33. Arbeit darf sich nicht zu sehr lohnen, sonst will jeder welche haben
  34. Arbeit ist das, was man nicht gerne macht; alles andere ist Spiel
  35. Auch dies ist vergänglich
  36. Auf die Dauer hilft nur Power
  37. Aufmerksames Zuhören ist ein Geschenk
  38. Auf Regen folgt Sonnenschein
  39. Aus dem Ewigen gibt es kein Entkommen
  40. B liebt A
  41. Bald sind wir da
  42. Bei jeder Entscheidung: Höre auf deine innere Stimme
  43. Beobachte deinen Atem immer wenn du dran denkst
  44. Betrachte das Ganze
  45. Bist du von der inneren Schönheit aller fühlenden Wesen so berührt, dass dir deine Haare zu Berge stehen und Tränen deine Wangen hinunterfließen, befindest du dich in deinem natürlichen Zustand
  46. Bleib hungrig
  47. Bücher haben ihre Schicksale (habent sua fata libelli; bookcrossing)
  48. Dah-dah-dah
  49. Da kann man leider gar nichts machen
  50. Das ABC ist äußerst wichtig; im Telefonbuch steht es richtig
  51. Das Bessere ist der Feind des Guten
  52. Das Beste zuletzt
  53. Das bist du (tat tvam asi)
  54. Das Erwachen ist ein Bewusstseinswandel, bei dem sich Denken und Bewusstheit trennen
  55. Das Fernsehen ist die einzige bekannte westliche Methode der gedanklichen Entleerung
  56. Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile
  57. Das gibt sich
  58. Das Glück im Leben hängt von den guten Gedanken ab, die man hat
  59. Das Gras auf der anderen Seite des Zauns ist immer grüner
  60. Das Große entsteht, wenn man das Kleine achtet und schätzt
  61. Das ist doof
  62. Das Korn muss in die Erde fallen und sterben, damit der Weizen wachsen kann
  63. Das Leben ist ein Kampf
  64. Das macht doch jeder
  65. Das Netz interpretiert Zensur als Beschädigung und umgeht sie
  66. Das Problem ist nicht, dass die Arbeit fehlt, sondern dass die Leute kein Geld haben
  67. Das Recht zu leben steht über dem Privateigentum
  68. Das Sein bestimmt das Bewusstsein
  69. Das Sein in allen seinen Formen ist liebenswert
  70. Dasselbe in Grün
  71. Das Universum hat kein Zentrum, keinen bevorzugten Standpunkt
  72. Das Universum ist vielleicht nicht nur verrückter als wir denken, sondern sogar verrückter als wir denken können
  73. Das wahre olympische Prinzip ist nicht Konkurrenz (die mehr Verlierer als Gewinner erzeugt), sondern herzliche Teilnahme, welche Freude, gegenseitiges Verständnis und Frieden hervorbringt.
  74. Das Wasser höhlt den harten Stein
  75. Das Wesen der Liebe ist absoutes Akzeptieren
  76. Das wichtigste Gewürz, das ein Koch hinzugibt, ist sich selbst
  77. Das wird schon
  78. Daß ich erkenne, was die Welt
    Im Innersten zusammenhält,
    Schau' alle Wirkenskraft und Samen,
    Und tu' nicht mehr in Worten kramen.
  79. Denken ist nicht der einzige Zustand, der Menschen möglich ist - und nicht mal der höchste Zustand
  80. Denken tut weh
  81. Denn, was man schwarz auf weiß besitzt,
    kann man getrost nach Hause tragen.
  82. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm
  83. Der Arzt behandelt, die Natur heilt (medicus curat, natura sanat)
  84. Der beste Geldspeicher ist das Gedächtnis der Menschen
  85. Der Blick ist entscheidend
  86. Der Fisch stinkt vom Kopfe
  87. Der frühe Vogel fängt den Wurm
  88. Der Gerechte muss viel leiden
  89. Der Große Weg hat kein Tor
  90. Der in sich unbeschwerte Mensch ist auch den anderen keine Last
  91. Der ist schuld
  92. Der Krieg ist der Vater aller Dinge
  93. Der Krug geht solange zum Brunnen, bis er bricht
  94. Der Kunde ist König
  95. Der Lehrer lernt am meisten
  96. Der Letzte, aber nicht der Geringste (last, not least)
  97. Der Letzte ist der Beste
  98. Der Mensch denkt, Gott lenkt
  99. Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt
  100. Der Mensch lebt nicht vom Brot allein
  101. Der Mensch soll nicht kämpfen gegen das, was ihn umgibt, sondern versuchen, seine Ziele spielend zu erreichen
  102. Der Narr, der beharrlich weitermacht, wird weise
  103. Der Prophet gilt nichts im eigenen Lande
  104. Der Schlaf der Vernunft gebiert Monstren (Artikel)
  105. Der Teufel weiss, dass seine Zeit kurz ist (The devil knows that his time is short)
  106. Der Ton macht die Musik
  107. Der trügerische Geist selbst existiert nicht von Ewigkeit her, unbeständig sind seine Trugbilder
  108. Der Wert einer Information liegt in der Resonanz, die sie auslöst
  109. Der Weg ist das Ziel
  110. Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert
  111. Der wirkliche Faktor des Erfolgs ist nicht Genialität, sondern Beharrlichkeit
  112. Der Worte sind genug gewechselt, lasst mich auch endlich Taten sehn!
  113. Der Wunsch ist der Vater des Gedankens
  114. Der Zweck heiligt nicht die Mittel
  115. Des eenen sin Uhl' ist des andern sin Nachtigall
  116. Dicht vorbei ist auch daneben
  117. Die besten Dinge im Leben sind umsonst
  118. Die Botschaft hör' ich wohl; allein, mir fehlt der Glaube
  119. Die Dinge haben keine Namen; wir benutzen Namen lediglich, um uns auf sie zu beziehen.
  120. Die dünnste Tinte ist stärker als das beste Gedächtnis
  121. Die Dummen sterben nicht aus
  122. Die Erde liebt ein grünes Kleid
  123. Die Faulheit ist der heimliche Vater des Fortschritts
  124. Die Gedanken sind frei
  125. Die Geschichte ist noch nicht zu Ende
  126. Die großen Fische fressen die kleinen
  127. Die Hoffnung sprießt ewig (hope springs enternal)
  128. Die Hunde bellen, aber die Karawane zieht weiter
  129. Die Juntland-Wüste kann nur mit äußerster Vorsicht durchquert werden
  130. Die Karte ist nicht die Landschaft
  131. Die Katze läßt das Mausen nicht
  132. Die kochen auch nur mit Wasser
  133. Die Liebe ist das Kind der Freiheit
  134. Die Menschen lieben nicht den anderen, sondern sich selbst im anderen
  135. Die Menschen sind böse, aber der Mensch ist gut
  136. Die Menschen wollen geführt werden
  137. Die Pferde laufen lassen
  138. Die Raupe muss sterben, damit der Schmetterling leben kann
  139. Die Revolution frisst ihre Kinder
  140. Die Sanftmütigen werden das Erdreich besitzen
  141. Die Sonne scheint, und das Leben ist leicht (sun is shining, and the living is easy)
  142. Die Stabilität des Ganzen beruht auf der Instabilität seiner Teile (the stability of the whole rests on the instability of its parts)
  143. Die Tür ist im Herzen - und weit offen
  144. Die ursprüngliche Bestimmung des Menschen ist, Bewahrer des Lebens auf diesem Planeten zu sein
  145. Die Verbraucher sind sich ihrer Macht nicht bewusst
  146. Die war es
  147. Die Welt ist Zahl
  148. Die Wirklichkeit ist immer freundlicher als unsere Gedanken über sie
  149. Die Würfel sind gefallen (alea iacta est)
  150. Die Zeit ist reif für radikale positive Lösungen
  151. Die Zukunft existiert zuerst in der Vorstellung, dann im Willen, dann in der Realität
  152. Dreimal ist Bremer Recht
  153. Du bist schon erleuchtet, du hast es nur noch nicht gemerkt ;-)
  154. Du bist was du isst
  155. Du bleibst doch immer, was du bist
  156. Du hast keine Chance, aber nutze sie
  157. Du hast keine Macht über die Liebe
  158. Du kannst einen Kuchen nicht gleichzeitig haben und essen (you can't have your cake and eat it)
  159. Du kannst nicht zweimal in denselben Fluss steigen
  160. Du kannst nichts mitnehmen aus dieser Welt wenn du stirbst
  161. Du kannst nichts 'tun'
  162. Eigenlob stinkt
  163. Eigentum ist Diebstahl
  164. Eigentum verpflichtet
  165. Eile mit Weile (festina lente)
  166. Ein Anfänger hat unbegrenzte Möglichkeiten, ein Experte nur sehr wenige
  167. Ein Auge ist's, das alles sieht
  168. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte
  169. Ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn
  170. Eine angefangene Sache immer zu Ende bringen
  171. Eine Blüte öffnet sich erst, wenn es soweit ist
  172. Eine brennende Kerze kennt keine Dunkelheit - wo immer sie hinkommt, wird es hell
  173. Eine Erklärung ist wie eine geschlossene Faust. Das Leben ist wie eine offene Hand.
  174. Eine Freude vertreibt hundert Sorgen
  175. Hungernde sind bereit für Veränderungen, die alle satt machen
  176. Eine Hand für den Mann und eine Hand für das Schiff
  177. Eine Hand wäscht die andere
  178. Eine hinreichend fortgeschrittene Technologie lässt sich von Magie nicht unterscheiden
  179. Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus
  180. Eine Reise von tausend Meilen muss mit dem ersten Schritt beginnen
  181. Ein Extrem folgt dem anderen
  182. Einigkeit macht stark
  183. Ein jeder trage des anderen Last
  184. Einmal ist keinmal
  185. Einmal ist Zufall, zweimal ist verdächtig; bei dreimal steckt was dahinter
  186. Einmal tief durchatmen
  187. Ein Mann, ein Wort; eine Frau: ein Wörterbuch
  188. Ein Pfennig gespart ist ein Pfennig verdient (a penny saved is a penny earned)
  189. Ein rollender Stein setzt kein Moos an (a rolling stone gathers no moss)
  190. Eins nach dem andern
  191. Ein Vogel verkündet den Unterschied zwischen Himmel und Hölle: Himmel ist, wenn du den Vogel hörst; Hölle, wenn nicht
  192. Entscheidet selbst, was für euch gut ist
  193. Erfolg wird geboren aus der Liebe zu dem, was du tust
  194. Erfreue dich an der dir gegebenen Zeit (enjoy the given time)
  195. Erlaube Spielraum (allow slack)
  196. Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt
  197. Es bedarf keiner Zeit oder Anstrengung, zu sein wer du bist
  198. Es braucht keinen persönlichen Standpunkt, um wahrzunehmen
  199. Es braucht nicht viel zum Glücklichsein
  200. Es geht alles vorüber
    Es geht alles vorbei
    Und auf jeden Dezember
    Folgt wieder ein Mai
  201. Es geht bergab
  202. Es geht bergauf
  203. Es geht nicht
  204. Es geht ja doch!
  205. Es geht mir täglich besser und besser
  206. Es gibt keine Grenzen
  207. Es gibt keinen Freund und keinen Feind; nirgendwo
  208. Es gibt nichts Gutes, außer man tut es
  209. Es gibt nichts Neues unter der Sonne
  210. Es gibt nichts umsonst
  211. Es gibt nur das Jetzt zum Glücklichsein
  212. Es gibt weder Schöpfung noch Auflösung.
    Es gibt keinen Weg und kein Ziel.
    Es gibt weder freien Willen noch Vorherbestimmung.
  213. Es gibt wohl wirklich keine Zufälle
  214. Es irrt der Mensch, solang' er strebt.
  215. Es ist alles ein und dieselbe Geschichte
  216. Es ist gefährlich, neue Dinge zu schnell zu verstehen
  217. Es ist genug für alle da, nur an der Verteilung hapert es
  218. Es ist nichts, weder gut noch böse; das Denken macht es erst dazu (There is nothing either good or bad, but thinking makes it so)
  219. Es ist nie zu spät für eine schöne Kindheit
  220. Es ist schon immer so gewesen: Wissen erwirbt man sich durch Lesen
  221. Es ist wie es ist - akzeptiere es von Herzen
  222. Es kann nicht sein, was nicht sein darf
  223. Es könnte klappen
  224. Es könnte schlimmer sein
  225. Es nützt alles nichts
  226. Fadenspiele sind mehr
  227. Fesseln spürt, wer sich bewegt
  228. Flagge zeigen
  229. Folge deinem Gefühl
  230. Frag' nicht, für wen die Glocke läutet, sie läutet für dich (Don't ask for whom the bell tolls, it tolls for you)
  231. Frag' nicht, was dein Land für dich tut, sondern tu was für dein Land
  232. Freie Fahrt für freie Bürger
  233. Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden
  234. Friede, Freude, Eierkuchen
  235. Friss oder stirb
  236. Fühl' die Furcht und tu es trotzdem (feel the fear and do it anyway)
  237. Gebranntes Kind scheut's Feuer
  238. Gedanken sind Dinge
  239. Gefühle über die Realität sind nicht die Realität selbst; ebensowenig Gedanken.
  240. Gegen allgemeine Empörung sind Politiker machtlos
  241. Gehe nicht gegen Kräfte an - nutze sie (Don't oppose forces, use them)
  242. Geh ins Handeln
  243. Geh mit dem Fluss (go with the flow)
  244. Geldsysteme sind ein Zeichen von Armut
  245. Geld macht nicht glücklich, aber es beruhigt ungemein
  246. Geld regiert die Welt
  247. Geld stinkt nicht
  248. Gemeinsam sind wir stark
  249. Genieße den Moment
  250. Genieße die Freude, ungestört vom Denken wahrzunehmen
  251. Genieße die Stille
  252. Gesegnet seien die Leute, die deine Preise unterbieten: ohne sie wärst du nirgendwo (blessed are the people who undercut your prices: without them you would be nowhere)
  253. Gib Gott, was Gottes ist, und dem Kaiser, was dem Kaiser ist
  254. Gleiches erzeugt Gleiches
  255. Glück ist, wenn du die Straßenbahn doch noch kriegst
  256. Glück muss verdient werden
  257. Glücklichsein ist einfach, wenn man sich keine Sorgen macht
  258. Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist
  259. Gorleben soll leben
  260. Gott ist Liebe
  261. Grau, teurer Freund, ist alle Theorie,
    und grün des Lebens goldner Baum.
  262. Grün ist die Hoffnung
  263. Grüner wird's nicht
  264. Gut gekaut ist halb verdaut
  265. Gut ist nicht gut genug
  266. Gutes muss nicht teuer sein
  267. Haben oder nicht haben
  268. Haben oder Sein
  269. Hab' Sonne im Herzen
  270. Hass ist eine unbewusste Reaktion, die der Liebe verzweifelt zum Durchbruch verhelfen will
  271. Hauptgrund für das Unglücklichsein ist nie die Situation, es sind die Gedanken darüber
  272. Hauptsache gesund
  273. Heute ist ein guter Tag zum Sterben (today is a good day to die)
  274. Hilf dir selbst, dann hilft dir der Himmel (aide toi, et le ciel t'aiderai)
  275. Hilf dir selbst, sonst hilft dir keiner
  276. Hinterm Horizont geht's weiter
  277. Hör' auf dein Herz
  278. Hole dir Lebensenergie aus der Natur
  279. Humor ist, wenn man trotzdem lacht
  280. Ich bin frei geboren
  281. Ich bin klein, mein Herz ist rein
  282. Ich bin okay, du bist okay
  283. Ich gebe auf
  284. Ich halte durch
  285. "Ich kann nicht" heißt: "Ich will nicht"
  286. Ich lass' mich nicht hetzen
  287. Ich leide gern, wenn du nur hast ...
  288. Ich mache weiter
  289. Ich ruf' dich an
  290. Ich sag's dreimal, dann ist's wahr
  291. Ich schaffe es
  292. Ich war es nicht
  293. Ich werde nicht aufgeben
  294. Ich will alles - und zwar sofort
  295. Im neuen Jahr wird alles anders
  296. Immer in Bewegung bleiben
  297. Immer nur eine Sache zur Zeit
  298. Immer wieder aufstehen
  299. Im Spiel zeigt sich der Charakter
  300. In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister
  301. Indem wir anderen helfen, werden wir in das Netz der Schöpfung eingebunden
  302. Internationale Solidarität
  303. Irgendwann muss man sich entscheiden
  304. Iss und trink solang dir's schmeckt, schon zweimal ist uns's Geld verreckt
  305. Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert
  306. Jeden Menschen akzeptieren, wie er eben gerade ist, ist ein großes Vorhaben, bei dem sich aber jeder kleine Schritt lohnt.
  307. Jeder für sich und Gott gegen alle (Artikel)
  308. Jeder hat Erfolg - nur nicht immer den gewünschten
  309. Jeder hat immer nur einen Teil der Wahrheit
  310. Jeder hat immer recht, doch keiner hat jemals recht
  311. Jeder ist ein Gewinner, der als Mensch geboren wird
  312. Jeder ist seines Glückes Schmied
  313. Jedes Ding sollte nicht durch das definiert werden, was es ist, sondern durch seine Zusammenhänge mit anderen Dingen
  314. Jeder Mensch ist Teil eines Ganzen, das wir Universum nennen
  315. Je länger der Mensch Kind bleibt, desto älter wird er
  316. Je mehr man Gesetz und Ordnung forciert, desto mehr Diebe und Räuber wird es geben
  317. Je oller, je doller
  318. Jetzt oder nie
  319. Juchuu!
  320. Kannst du einen Feind sehen, es sei denn, du formst ihn zuerst in deinen Gedanken?
  321. Kauf dir keinen Käfig, wenn du frei sein willst
  322. Keine Antwort ist auch eine
  323. Keine Freiheit ohne Liebe
  324. Keine Hektik
  325. Keine Kompromisse
  326. Keine Macht für niemand
  327. Keine Panik
  328. Keine Zukunft (no future)
  329. Kein Kredit
  330. Kein Licht ohne Schatten
  331. Kein Rauch ohne Feuer
  332. Kein Schwein ruft mich an
  333. Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft
  334. Kleingeister machen das Leben kompliziert; der große Geist macht es einfach.
  335. Kooperation, nicht Konkurrenz, liess die Menschheit bisher überleben
  336. Kreuzzüge sind eine Seuche, die mit der Verbreitung von Religionen einhergeht
  337. Krieg dem Kriege
  338. Kunst ist das Verraten von Geheimnissen
  339. Kunst ist die Veränderung einer unerträglichen Realität
  340. Lachen ist gesund
  341. Lass dich nicht verrückt machen
  342. Lass dir nichts schenken (weder beim Lernen, noch von Kunden)
  343. Lass los
  344. Leben ist das, was dir passiert, während du mit anderen Plänen beschäftigt bist
  345. Leben und leben lassen
  346. Lesen, was nie geschrieben wurde - überall
  347. Legal, illegal - scheißegal
  348. Lichtgeschwindigkeit jetzt!
  349. Liebe ändert alles
  350. Liebe deinen Nächsten als dich selbst
  351. Liebenswert zu sein ist nicht unser Verdienst; es ist einfach eine Tatsache der Existenz
  352. Lieber ein lebendiger Hund als ein toter Löwe
  353. Lieber jetzt als gleich
  354. Lieber zu spät als nie
  355. Liebet einander
  356. Lügen haben kurze Beine
  357. Mach dich nicht von der Liebe, Zuneigung, Anerkennung oder Aufmerksamkeit anderer abhängig
  358. Mach dich nützlich
  359. Mach mit
  360. Macht kaputt, was euch kaputt macht
  361. Macht korrumpiert und absolute Macht korrumpiert absolut
  362. Manche sagen, sie lieben die Menschheit, aber hassen die Menschen
  363. Manchmal gewinnt man, und manchmal verliert man
  364. Manchmal kann man sich seine Freunde nicht aussuchen
  365. Manchmal muss man verlieren um zu gewinnen
  366. Man darf das nicht alles so verbissen sehn
  367. Man ist so jung, wie man sich fühlt
  368. Man kann nicht alles haben
  369. Man kann nicht auf zwei Hochzeiten tanzen
  370. Man kann nicht zwei Herren dienen
  371. Man lebt nur einmal
  372. Man muss auch aufhören können
  373. Man muss auch loslassen können
  374. Man muss auch mal fünfe gerade sein lassen
  375. Man muss auch schweigen können
  376. Man muss das Eisen schmieden solange es heiss ist
  377. Man sieht nur mit dem Herzen gut
  378. Man tut was man kann
  379. Mein Computer ist genauso verwirrt wie ich
  380. Meine Freunde suche ich mir selber aus
  381. Mein Gott, es ist voller Sterne! (My God, it's full of stars!)
  382. Menschen sollten sich um Ruhm ebenso sorgen wie Schweine um das Fettwerden
  383. Mit wenig feiner Arbeit kann man mehr erreichen als mit viel harter Arbeit
  384. Musik ist eine Sprache, die von allen hörenden Menschen verstanden wird
  385. Musik wird störend oft empfunden, zumal sie mit Geräusch verbunden
  386. Mutterliebe ist bedingungslos
  387. Naa nana naa-na
  388. Nach dem Spiel ist vor dem Spiel
  389. Nach mir die Sintflut
  390. Nachts sind alle Katzen grau
  391. Name ist Vorbedeutung (nomen est omen)
  392. Nazis raus
  393. Nicht anfangen aufzuhören, nicht aufhören anzufangen
  394. Nicht alles Verbotene ist erstrebenswert
  395. Nicht nur so
  396. Nicht versuchen; tue es oder tue es nicht: es gibt kein Versuchen.
  397. Nichts bleibt
  398. Nichts führt zum Ziel
  399. Nichts ist so gefährlich wie Leute mit guten Absichten
  400. Nichts ist so konstant wie der Wechsel
  401. Nichts ist so unaufhaltsam wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist
  402. Nichts ist unmöglich
  403. Nichts mit der Brechstange angehen
  404. Nichts tun fördert das Böse
  405. Niemand ist eine Insel
  406. Niemand ist vollkommen (nobody is perfect)
  407. Niemand sollte mehr als siebenmal mehr Geld verdienen als irgendein anderer
  408. Niemand verdient, was er verdient
  409. Nie mehr Langeweile
  410. Nimm dir Zeit und nicht das Leben
  411. Nimm mich wie ich bin
  412. Nimm's leicht (take it easy)
  413. Nimm's wie's kommt
  414. Noch einmal! Noch einmal! Noch einmal!
  415. Not kennt kein Gebot
  416. Nur Mut!
  417. Nur nicht den Faden verlieren
  418. Nur Stämme werden überleben
  419. Öffne dich ganz der Stille
  420. Öffne Dich in jedem Moment neu dem Licht der Gnade in Deinem Herzen
  421. Ohne Absicht handelnd, bleibt nichts ungetan
  422. Ohne Moos nix los
  423. Ohne regelmäßige Arbeit in einer bestimmten Richtung gibt es keinen Fortschritt
  424. Ordnung aus dem Chaos
  425. Organisiert euch!
  426. Pack den Tiger schnell am Schwanz
  427. Packen wir's an
  428. Papier ist geduldig
  429. Philosophie ist der Versuch, die Grenzen der Sprache zu überwinden
  430. Philosophie ist der Versuch, eine schwarze Katze in einem dunklen Raum zu finden, die gar nicht da ist.
  431. Pop war hier
  432. Probieren geht über Studieren
  433. Prüfet aber alles, und das Gute behaltet
  434. Pünktlichkeit ist die Höflichkeit der Könige
  435. Pünktlichkeit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr
  436. Ratten laufen nicht immer wieder in dasselbe Loch, sobald es dort keinen Käse mehr gibt. Menschen schon. Menschen haben lieber Recht als den Käse.
  437. Recht haben und Recht bekommen sind zwei verschiedene Dinge
  438. Reden ist Silber, Schweigen ist Gold
  439. Reisen bildet
  440. Reisende soll man nicht aufhalten
  441. Sage nicht alles was du weisst, aber wisse immer was du sagst
  442. Sag' es durch die Blume
  443. Salamitaktik
  444. Schau'n wer mal
  445. Scheiße passiert (shit happens)
  446. Schlafende Hunde sollte man nicht wecken
  447. Schluss mit lustig
  448. Sei bis Mitternacht im Bett, sonst holen dich die Engel nicht mehr ab
  449. Sei der Wandel, den du in der Welt sehen willst
  450. Sei Frieden (be peace)
  451. Sein heisst, im Kontext sein (to be is to be in context)
  452. Selber denken macht Spaß
  453. Sich regen bringt Segen
  454. Sicher ist nur der Tod
  455. Sobald du Gewalt anwendest, erzeugst du Widerstand
  456. Sobald sich in der Liebe nach näherem Kennenlernen das Denken einmischt, entsteht eine Beziehung und das Festhalten beginnt; man betrachtet den anderen womöglich sogar als Besitz, den man "erziehen" muss.
  457. So läuft es!
  458. So leicht kommst du nicht davon
  459. Sorge dich nicht - lebe!
  460. Spare in der Zeit, dann hast du in der Not
  461. Spielen ist Experimentieren mit dem Zufall
  462. Statt sich über die Dunkelheit zu beklagen, lieber selber eine Kerze anzünden
  463. Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin
  464. Steuererhöhung? Nein danke!
  465. Stille ist die Sprache Gottes; alles andere ist eine schlechte Übersetzung - auch dies
  466. Stille Wasser sind tief
  467. Studiengebühren sind unsozial
  468. Taten drücken mehr Dankbarkeit aus als Worte
  469. Tauben fliegen weiter als Adler; außerdem haben sie das bessere Orientierungsvermögen
  470. Teile und herrsche (divide et impera)
  471. Ten-four, Pig Pen!
  472. Trägt das Einhorn sein Horn mitten auf der Stirn? Ja. Gibt es Einhörner? Nein.
  473. Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum
  474. Trau' keinem über dreißig
  475. Traurig ist jedes Lebewesen nach dem Beischlaf, außer der Frau und dem Hahn
  476. Trocken Brot macht Wangen rot
  477. Tu's einfach (just do it)
  478. Tu was du willst, aber tu`s mit Liebe
  479. Überfluss wird ausgeschieden (excess is excrement)
  480. Über Geld spricht man nicht
  481. Umsonst ist nur der Tod
  482. Und wenn einer auch kämpft, so wird er doch nicht gekrönt, er kämpfe denn recht
  483. Unmögliches wird sofort erledigt, Wunder dauern etwas länger
  484. Unser Drinnen ist unser Draußen
  485. Unsere Gedanken sollen uns dahin tragen, wohin sie gehen wollen
  486. Vergiss die Freude nicht
  487. Verkauft das Fell des Bären nicht, bevor ihr ihn habt
  488. Versprochen ist versprochen
  489. Versuche es nicht - tu es!
  490. Verteilt die Macht, damit sie keinen mächtig macht
  491. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser
  492. Viele Köche verderben den Brei
  493. Viel Lärm um nichts
  494. Von allen Fragen befreie deinen Geist
  495. Von Geld kann man nur etwas haben, wenn man es ausgibt
  496. Von nichts kommt nichts
  497. Vorstellungen verzerren die Wahrnehmung
  498. Vorwärts!
  499. Wählt, wen ihr wollt - aber wählt
  500. Wahlrecht ist Wahlpflicht
  501. Wahre Liebe braucht keinen Grund
  502. Wann, wenn nicht jetzt?
  503. Warum ich?
  504. Was dem Schwarm nicht nützt, das nützt auch der einzelnen Biene nicht
  505. Was du ererbt von deinen Vätern hast,
    Erwirb es, um es zu besitzen.
  506. Was du nicht willst, das man dir tu, das füg' auch keinem andern zu
  507. Was existiert, ist erlaubt
  508. Was fehlt?
  509. Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr
  510. Was hinter uns liegt und was vor uns liegt, ist unbedeutend im Vergleich zu dem, was in uns liegt
  511. Was immer du akzeptierst, darüber gehst du hinaus
  512. Was schiefgehen kann, geht irgendwann auch schief
  513. Was verboten ist, ist nicht erlaubt
  514. Was wahr ist, bleibt
  515. Was wir brauchen, sind mehr Menschen, die sich schlicht um ihre eigenen Belange und wirklichen Bedürfnisse kümmern
  516. Weg ist weg
  517. Weiter, immer weiter
  518. Wem das Herz voll ist, dem fließt der Mund über
  519. Weniger ist mehr
  520. Wenn die Menschen die Macht der Liebe entdecken, wird das größere Auswirkungen haben als die Entdeckung des Feuers
  521. Wenn du bemerkst, dass du denkst, bist du auf dem richtigen Weg
  522. Wenn du es bekämpfst, bleibst du dran hängen und stärkst es noch
  523. Wenn du nicht weisst, was du tun sollst, tu einfach das Nächstliegende
  524. Wenn du so schlau bist, warum bist du nicht reich? (if you're so smart, why aren't you rich?)
    Wenn du so reich bist, warum weisst du das nicht?
  525. Wenn du wüsstest, dass du in einem Jahr/Monat/Tag sterben müsstest, was würdest du tun? Warum tust du's nicht jetzt?
  526. Wenn es X nicht schon gäbe, man müsste es erfinden.
  527. Wenn ihr's nicht fühlt, ihr werdet's nicht erjagen
  528. Wenn Lebewesen dahinwelken, entsteht die Essenz
  529. Wenn man eins aus der Geschichte lernen kann, dann die Tatsache, dass die Menschen nichts aus der Geschichte lernen.
  530. Wenn man erstmal weiss, wie es funktioniert, dann dauert es meist auch nicht mehr lange, bis man die Gebrauchsanweisung versteht
  531. Wenn niemand hinschaut, ist der Mond nicht da
  532. Wenn nur das Denken da wäre, würdest du nicht einmal wissen, dass du denkst
  533. Wenn schon, denn schon
  534. Wenn viele Menschen, von Hoffnung getragen, in dieselbe Richtung gehen, dann entsteht ein Weg
  535. Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte
  536. Wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein
  537. Werbung wirkt wie Wiederholung
  538. Wer den Wind sät, der wird den Sturm ernten
  539. Wer die Musik bezahlt, der bestimmt auch, was gespielt wird
  540. Wer ein Leben lang glücklich sein will, der werde Gärtner
  541. Wer es sagt, der ist es auch
  542. Wer glaubt, nichts ändern zu können, der wird auch nichts ändern
  543. Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen schmeißen
  544. Wer keine Arbeit hat, der macht sich welche
  545. Wer nicht hören will, muss lesen
  546. Wer schnell hilft, hilft doppelt
  547. Wer schreit, hat Unrecht
  548. Wer sich die Suppe einbrockt, der muss sie auch auslöffeln
  549. Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt
  550. Wer viel fragt, kriegt viel Antwort
  551. Wer vieles bringt, wird manchem etwas bringen
  552. Wer weiss, redet nicht. Wer redet, weiss nicht.
  553. Wer weiss, wofür es gut ist ...
  554. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben
  555. Widerstand ist der Verstand
  556. Wie der Baum fällt, so liegt er
  557. Wie der Stand lebt!
  558. Wie die Menschen denken, so sind sie
  559. Wie die Saat, so die Ernte
  560. Wie eine Schwalbe, die vorüber fliegt, so ist ein unverdienter Fluch: er trifft nicht ein.
  561. Wie heisst der Meister, der das Gras grün macht?
  562. Wie man etwas tut ist wichtiger als was man tut
  563. Wie oben, so unten
  564. Wie wär's mit Phantasie?
  565. Wir müssen in den Körper hineingehen, um über ihn hinauszugelangen und herauszufinden, dass wir nicht der Körper sind
  566. Wir müssen lernen, als Geschwister zusammen zu leben, oder als Narren zusammen untergehen
  567. Wir nehmen das Leben dadurch ernst, das wir es nicht ganz ernst nehmen
  568. Wir stehen auf den Schultern von Riesen
  569. Wir warten auf nichts und niemand
  570. Wissen ist Macht
  571. Wohlstand für alle
  572. Wo ist die Zeit geblieben?
  573. Worte, alles nur Worte (parole, parole, parole)
  574. Worte und Ideen können die Welt verändern
  575. Worte sind natürlich die mächtigste Droge, die die Menschheit verwendet
  576. Worüber man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen
  577. Zeit ist Geld
  578. Zeit spielt keine Rolle - das einzige was zählt, ist das Leben
  579. Zeit vergeht, aber Ewigkeit ist immer jetzt
  580. Zu Bett gehen kann jeder Narr, aber zum Aufstehen bedarf es eines ganzen Menschen
  581. Zu einem Missverständnis gehören immer zwei
  582. Zufriedenheit hat nichts damit zu tun, wieviel Geld man verdient. Warum sonst könnten sogenannte Arme so unverschämt glücklich sein?
  583. Zuhause ist, wo das Herz ist
  584. Zu jedem Topf passt ein Deckel
  585. Zutiefst verpflichtet fühlen muss ein Jedi sich
  586. Zwang erzeugt Hass
  587. Zweck und Mittel sind eins. Wenn die Mittel nichts zum Glück der Menschen beitragen, tut es der Zweck auch nicht.
  588. Zwei essen zusammen nicht mehr als allein
  589. Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust


Kontext

Sprichwörter und Zitate wurden schon benutzt, um "metaphorische" Sprachen zu bilden. In diesen Systemen spricht man indirekt, man erwähnt zum Beispiel eine Geschichte und drückt damit etwas aus.

Ein Beispiel ist die Sprache Chinesisch, in der man, wie ich höre, äußerst indirekt und blumig höflich sein kann, obwohl man sein Gegenüber gerade schwer in die Pfanne haut (noch eine Metapher).

Allerdings kann man auch im Deutschen eine Geschichte erzählen, "Ich kannte da mal jemanden - Anwesende natürlich ausgeschlossen - der ..." Wenn man sich auf diese Sprachebenen einlässt, und sowas auf sich bezieht, kann man ganz schön verrückt werden. Daher meine Parole "Sag' offen und freundlich was du meinst, oder lass' es ganz." Taten sagen sowieso in vielen Fällen mehr als Worte.

Englische Webseiten zu diesem Thema:
Ascian - a Fantasy language from chapter XI of The Citadel of the Autarch, from Sword & Citadel, the 2nd half of the Book of the New Sun, a book by Gene Wolfe
Tamarian - a Star Trek language (TNG, episode "Darmok")

Außerdem gibt es da noch die Codes, die auf vorheriger Verabredung beruhen. Codes meinen ganz etwas anderes, als man sagt.

Zum Beispiel redet einer über das Wetter von gestern und übermittelt damit, dass ein Deal schiefgegangen ist. Redet er dagegen über das Wetter von heute, sind die Dinge noch in der Schwebe. Nur wenn er nicht über das Wetter redet, weiss man, dass alles gut gegangen ist. Auf diesem Feld kann man die Phantasie wild sprießen lassen.

Vielen Dank fürs Lesen bis hierher. Ich hoffe, diese Sammlung hat dir soviel Spaß gemacht wie mir.


Versionen

Erstschrift 2005-03-25, Frei-tag
Version 2005-12-21, Sonnenwende


Texte


© Kopyrite 2005 Mario Hilgemeier
(Creative Commons Lizenz 2005 Dr. Mario Hilgemeier auf diejenigen Teile dieses Textes, die nicht anderen Lizenzen unterliegen. Diese Teile dürfen frei verwendet werden, falls der Autor angegeben wird. Der komplette Text oder Teile davon dürfen nicht verändert werden. Weder der Lizenz-Typ noch der Inhalt darf verändert werden.)
(Creative Commons License 2005 by Dr. Mario Hilgemeier on those original parts of this text that do not fall under other licenses. Those parts may be freely used, if credit to the author is given. The full text or parts of it may not be altered. Neither license type nor content may be changed.)
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